Kreisbaugenossenschaft Freudenstadt eG
Alfredstraße 30 - 72250 Freudenstadt
Telefon 0 74 41 / 89 96-0 - Fax 0 74 41 / 89 96 50
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Gründung:

10. Dezember 1949

Vorstand:

 

 

Broß, Matthias
Link, Gerhard

Betriebswirt und Ökonom der Immobilienwirtschaft
Bürgermeister a. D.

 

Aufsichtsrat

 

 

Dr. Rückert, Klaus Michael
Bischoff, Dieter
Ruf, Michael
Heinzelmann, Uwe
Rath, Ingo
Kilgus, Peter

Landrat - Vorsitzender -

Bürgermeister
Bürgermeister
Verwaltungsangestellter
Dipl. Betriebswirt (FH)
Bankkaufmann

 

 

 

Zweck und Gegenstand:

 

Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung der Mitglieder der Genossenschaft.
Die Genossenschaft kann Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen errichten, erwerben, betreuen, bewirtschaften, vermitteln und veräußern. Sie kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen.
Hierzu gehören Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbebetriebe, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen, Beteiligungen sind zulässig.

 

 

 

Mitgliedschaft:

 

 

Verband baden-württembergischer Wohnungsunternehmen eV.
Arbeitgeberverband der Wohnungswirtschaft eV.
Kommunaler Versorgungsverband Baden-Württemberg

 

 

 

Tätigkeitsfelder:

 

 

Wohnungsvermietung

Bewirtschaftung des eigenen Mietwohnbestandes

 

Neubau

Errichtung von Eigenheimen aller Art

 

Wohnungsverwaltung

Verwaltung von Eigentumswohnungen nach dem WEG

Historie

Die Motivation zur Gründung der Genossenschaft

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges waren mehr als ein Fünftel der Wohnungen in Deutschland zerstört. Der Verlust des ehemaligen Reichsgebietes löste, verstärkt durch die damit verbundene Flucht und Vertreibung, in den damaligen Westzonen einen großen Zustrom von Flüchtlingen aus. Millionen Menschen waren obdachlos.
In Freudenstadt war die Situation besonders prekär, da die Stadt in den letzten Kriegstagen sehr stark zerstört wurde.
Fast alle Gemeinden wurden vor nahezu unlösbare Probleme gestellt. Trotz äußerster Kraftanstrengung konnte die Unterbringung der "Abgebrannten" und "Heimatvertriebenen" nicht befriedigt werden. Die Wohnungsverhältnisse wurden dramatisch schlecht. Jeder dritte Haushalt teilte sich mit anderen Parteien die erhalten gebliebenen oder bereits provisorisch wieder hergestellten Wohnungen. Selbst bei den besten Absichten der Wohnungsinhaber und ihrer zugewiesenen Untermieter führte das enge Zusammenleben zu Reibereien und Streitigkeiten. Aus dieser Situation gab es nur einen Ausweg: den Wohnungsmangel durch die Schaffung neuen Wohnraumes zu beheben.
Im Frühjahr 1949 kamen die Bürgermeister des Landkreises zusammen, um zu diesen Problemen Stellung zu nehmen. Im Mittelpunkt stand ein Referat von Reg.Rat Rieger über die Gründung einer Baugenossenschaft im Sinne der Selbsthilfe.
Noch vor dem Jahreswechsel war es dann soweit: Auf Veranlassung von Landrat Hesselbarth wurde am 10. Dezember 1949 eine Zusammenkunft einberufen, mit dem Ziel, über die Schaffung einer Baugenossenschaft zu beraten. Die allseits anerkannte Notwendigkeit für das Vorhandensein einer solchen Initiative hatte den Erfolg, dass die Versammlung aus allen Kreisen der Bevölkerung gut besucht war. Fast einstimmig wurde der Gründung zugestimmt.

So entstand am

10. Dezember 1949
die Kreisbaugenossenschaft Freudenstadt eG.
31. März 1950
Anerkennung der Gemeinnützigkeit
21. Juli 1950
Erste Baugenehmigung für das Mietshaus
Gartenstraße 3, in Pfalzgrafenweiler
20. Dezember 1978
Gründung der Kreisbau-Verwaltungsgesellschaft Freudenstadt mbH
1988
Aufhebung der Wohnungsgemeinnützigkeit durch
das Steuerreformgesetz